bandroadie

Bandsoftware zum Selberhosten

Eine Band. Ein Ort. Kein Dienst dazwischen.

Termine, Setlisten, Songs, Bandkasse, Equipment und eine öffentliche Bandseite. Bandroadie läuft auf eurem eigenen Server — ohne Konto bei irgendwem, ohne Abo, ohne dass jemand anders eure Daten hat.

Auf GitHub ansehen

PHP und eine Datenbank. Kein Framework, kein Build-Schritt, keine Abhängigkeiten — einmal installiert und in fünf Jahren noch lauffähig.

Wie es sonst läuft

Eine Band aus sechs Leuten läuft über einen Gruppenchat, drei Tabellen und eine Person, die alles im Kopf hat. Die Antwort auf jede Frage steht irgendwo — man muss nur wissen, wer sie hat und wann sie das nächste Mal aufs Handy schaut.

Jede Ansicht in Bandroadie gibt es, weil jemand genau diese Frage einmal in den Chat geschrieben und dann gewartet hat.

  • Wer kann am 14. spielen?
  • Was haben wir da letztes Mal gespielt?
  • Kostet der Proberaum mehr, als wir einzahlen?
  • In welchem Case liegt das Großmembranmikro — und was hat es gekostet?
  • Weiß der Veranstalter, wann wir aufbauen?

Wofür es gebaut ist

Eine Band, keine Plattform

Eine Installation gehört einer Band. Keine Konten über Bandgrenzen hinweg, keine Mandantentrennung, die schiefgehen kann, kein Dienst in der Mitte, der verschwinden kann. Server, Datenbank und Daten gehören der Band.

Antworten statt Listen

Nicht noch ein Werkzeug, in das man Daten einträgt. Jede Seite beantwortet eine Frage, die sonst im Chat steht — sofort und für alle gleich.

Nichts, was gepflegt werden muss

Kein Framework zum Aktualisieren, kein Build-Schritt, keine Paketliste, kein fremdes Skript. Wer das installiert, soll es in fünf Jahren noch betreiben können, ohne dass jemand daran gearbeitet hat.

Privates bleibt privat

Was jemand für sein eigenes Equipment bezahlt hat, was er einzahlt, was ihm gehört — sichtbar für ihn, nicht für die Band. Rechte werden in der Route geprüft, nie nur in der Oberfläche, und eine Aushilfe sieht die Termine, für die sie gefragt wurde, und sonst nichts.

Was drin ist

Die Bilder zeigen die mitgelieferten Demodaten — eine frische Installation sieht sofort so aus.

Öffentliche Bandseite mit kommenden Terminen und Fotogalerie

Öffentliche Bandseite

Was Veranstalter und Publikum sehen: kommende Termine, Fotos, Musik, Kontakt. Bandname, Logo und Hintergrund kommen aus den Einstellungen. Wer schon eine Seite hat, schaltet die öffentliche Seite auf Weiterleitung — Mitgliederbereich, Kalenderabo und Rechtsseiten bleiben erreichbar.

Terminübersicht mit Verfügbarkeitsabfrage je Mitglied

Termine und Verfügbarkeit

Ein Klick auf ✔ ? ✘, und alle sehen, wer kann. Drei Zeiten je Termin — Treffen, Bühne, Ende —, Status von angefragt bis bestätigt, Gage, Kommentare. Wer im Urlaub ist, fällt auf, bevor jemand losfährt.

Setlist mit Songs, Pausen und Zugabenblock

Setlisten

Pausen und Zugaben an der richtigen Stelle, Spielzeit im Blick, kopieren statt neu bauen. Für die Bühne gibt es eine Druckansicht, und was gespielt wurde, bleibt als Verlauf stehen.

Bandkasse mit Buchungen, Daueraufträgen und Salden

Bandkasse

Daueraufträge buchen sich selbst, die Einlagen der Mitglieder stehen der Proberaummiete gegenüber, offene Gagen fallen auf. Wer die Kasse sehen darf, entscheidet die Rechteverwaltung.

Equipmentliste mit verschachtelten Cases und Fristen

Equipment

Cases in Cases, jedes Teil mit Besitzer und Standort. Der Kaufpreis gehört dem, der bezahlt hat, und sonst niemandem. Wiederkehrende Fristen — Prüfung, Wartung — melden sich von selbst.

Bühnenplan mit Positionen der Mitglieder und Kanalliste

Bühnenplan und Rider

Aus den Mitgliedern und ihren Instrumenten entsteht ein Plan, den der Veranstalter lesen kann — mit Kanalliste und Eingängen statt einer Skizze auf einer Serviette.

Und außerdem

  • Songs mit Lebenslauf und Zähler, wie oft sie live liefen
  • Veranstaltungsorte mit Spielhistorie und Ansprechpartnern
  • Abwesenheiten mit Warnung bei Terminkonflikten
  • Aufgaben, Fotos und Dateianhänge
  • Mitgliederverwaltung mit feinen Rechten und Aushilfen
  • Kalenderabo (iCal) für Handy und Rechner
  • Diskussionen zu Terminen und Themen
  • Sicherungen mit Wiederherstellung und Systemprüfung

Sechs Sprachen

Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Bandtexte und Rechtsseiten werden je Sprache gepflegt, mit Rückfallkette: gewählte Sprache → Standardsprache → Englisch → Deutsch. Welche Sprachen erscheinen, entscheidet die Band, und jeder Text lässt sich im Bandbereich nachbessern.

Eure Seite, nicht unsere

Bandname, Logo, Hintergrundbild und Favicon stehen in den Einstellungen. Nach außen weist nichts auf Bandroadie hin, wenn ihr das nicht wollt — die öffentliche Seite ist eure.

Lizenz

Bandroadie steht unter der Functional Source License 1.1 mit Apache 2.0 als Zukunftslizenz. Erlaubt ist alles außer der konkurrierenden Nutzung: Bandroadie selbst als kommerzielles Produkt oder gehosteten Dienst anzubieten. Zwei Jahre nach jeder Veröffentlichung fällt auch diese Einschränkung weg und die Version steht unter Apache 2.0.

Für die eigene Band kostenlos: installieren, betreiben, ändern, weitergeben — auch wenn die Band mit ihren Auftritten Geld verdient.

Das ist eine quelloffene, aber keine von der OSI anerkannte Open-Source-Lizenz, weil Open Source die kommerzielle Nutzung per Definition nicht einschränken darf. GitHub zeigt sie deshalb als „Other“ an.

Loslegen

PHP 8.1 oder neuer mit pdo_mysql und fileinfo, MariaDB 10.4+ oder MySQL 8, ein Webserver. Kein Build, keine Paketinstallation, kein Node.

git clone https://github.com/computi71/bandroadie.git
cp app/config.example.php app/config.php

Zugangsdaten eintragen und die Seite aufrufen: Tabellen und Übersetzungen legt die Anwendung selbst an, das erste Administratorkennwort steht danach in einer Datei außerhalb des Webroots. Ein Knopf in den Einstellungen füllt die Installation mit Demodaten, ein zweiter entfernt genau diese Zeilen wieder.

Zur Installationsanleitung

Aktuelle Version: 1.113.0